Bericht von unserer Narrensitzung am 28. Januar 2012
Will
--> zur Bildergaleriekommen auf der Brücke! Die Zuschauer schauen in Fahrtrichtung die Erlebach entlang. Links liegt der Frankfurter Flughafen, mitten im Wald unser Hugenottenstädtchen. Am Horizont ist Frankfurt zu entdecken. Das Bühnenbild wurde wieder von unserem Kreativteam Joe Mannberger, Manfred und Sabine Link entworfen und mit Hilfe von anderen Mitgliedern umgesetzt.
Und los geht die Traumfahrt. Die Mannschaft (Elferrat) samt der Kapitänin Gudrun Litzenberger und den beiden Offizieren Stefan Ritzel und Thorsten Appel begrüßen die Kreuzfahrtgäste auf dem Hugenottendeck (Hugenottenhalle). Prinzenpaar, Watz und Oberlump samt Gefolge werden als letzte und wichtigste Passagiere an Bord empfangen.
Die Schlabbedengla, unsere Guggemusik aus Bruchsal begleiten die MS Schwarze 11 mit ca. 60 Musikern aus dem Erlebächer Hafen Richtung Traumreise.
Linus Junker und David Litzenberger (10 und 11 Jahre alt) nehmen ihre Opas aus Korn, nachdem die Omas im letzten Jahr dran waren. „Opas, nehmt es mir net übel, sind nicht mobile-kompatibel“ und haben Schwierigkeiten mit ihrem Mobiltelefon. Auch sind sie bis jetzt nicht ordentlich vernetzt, „und er hat auch, wie es scheint, dort auf facebook keinen Freund.“ Der Vortrag ist aus der Feder von Günther Marx.
Die Minikids gehen zusammen mit den Maxis auf eine Reise um die Welt. 25 Mädchen - die Jüngste wird erst im Februar drei Jahre alt, die ältesten sind elf – tanzen als kleine Chinesen, Cheerleaders aus den USA, waschechte Bayern und Afrikanerinnen. Trainiert wird die Rasselbande der Minikids von Katrin Litzenberger und Saskia Wolf, die Maxis von Sabrina Gulow und Sandra Senft.
Der Protokoller der Schwarzen Elf, Horst Schimkat nimmt die großen und kleinen Ereignisse des Jahres kritisch ins Visier: Rettungsschirm, der kleine Prinz, und Angie: „wir tanzen die Angie, die Angela Merkel, noch mal rechts und links“. Auch die wichtigen Ereignisse in Neu-Isenburg dürfen nicht fehlen, das neue Rathaus „aber die Belegschaft die is alt“, das neue iZ und der Flughafen. Gekonnt mischt er darunter auch noch passende Liedchen auf. Er kommt am Ende zu dem Schluss: „Neu-Isseborsch muss Hauptstadt sein!“
Ein Leckerbissen für die Kreuzfahrtgäste: Der Gardetanz mit einer schwierigen Choreographie, zu einer flotten Musik, perfekt dargeboten von der Polkaformation der Schwarzen Elf lässt das Publikum toben. Verantwortlich für diese tolle Leistung ist Stefanie Hehn, die auch noch mittanzt.
Die schrecklich nette Familie, bestehend aus: Sohn Zeppelinheim (David Litzenberger), der aufgrund des Ortes seiner Entstehung diesen ungewöhnlichen Namen trägt, der Mutter (Thorsten Appel) und dem Opa (Stefan Ritzel) bekommt dieses Jahr Zuwachs. Der neue "Gschbusi" der Mutter, Herr von Flüterich (Oliver von der Herberg) stellt sich auf der HuHa-Bühne vor und sorgt durch seine Besserwisserei für allerlei Erheiterung. Die Familie ist sich, wie immer, herrlich uneins, z.B. darüber, ob man ein Eigenheim für 1000 Euro erwerben sollte, auch wenn es von Dixie ist, oder ob der süße Nachbarshund in China schon süß-sauer wäre.
Mutter und Tochter haben eine Kreuzfahrt gewonnen. Mit großen Erwartungen und ohne den Ehemann bzw. Papa („Er kann auch ohne uns bestehe. Der überlebt – des wirste sehe“) geht es auf das Traumschiff. Nur statt der erhofften vielen Männer sind dort nur Frauen. Da muss man sich halt an die Mannschaft halten: „Die Matrose warn Spitzenklasse, die – konnte sich all sehe lasse.“ Marion Radtke, das erste Mal in der Bütt, und Jutta Eichler lassen kein Auge trocken.
Die vier Cappuccinos (Wolfgang Paul, Norbert Engl, Thorsten Appel und Stefan Ritzel) geben auch dieses Jahr wieder allerlei Lustiges über Sitten und Gebräuche in Isseborsch und Umgebung zum Besten. Mit dabei haben sie auch ihr neues Lied: "Nous Parlons Française", in dem sie zeigen, wie viele französische Ausdrücke sich bis heute in der alten Hugenottenstadt Neu-Isenburg gehalten haben. Auch beim Finale, zu dem traditionell Hund und Lumo (Lumpenmontag) nicht fehlen dürfen, sehen wir die vier auf unserer HuHa-Bühne.
Die Showgruppe begibt sich dieses Jahr, passend zum Motto, auf große Kreuzfahrt, genauer gesagt tun dies Liesje und Schorsch, auch genannt "Schatzebobbes". Von der Ankunft auf dem Schiff, über die Kinderdisco, bei der die Showgruppe tatkräftig von ihren jungen Gästen (David, Lilly und Julius Litzenberger, Linus und Luke Junker und Luis Blatz) unterstützt wird, geht es weiter zu einem Landgang nach Amsterdam, obwohl es Liesje ja noch "niemals in New York" war. Aber der Besuch des Wellness-Tempels und natürlich auch entsprechende Abendanimation, Shoppen und ein Friseurbesuch vor dem traditionellen Captainsdinner versöhnen unser Liesje.
Am Ende sind sich alle einig, dass es schleunigst wieder "Ab in den Süden" gehen muss.
Walter Ritzel hält nichts von Kreuzfahrten. „Kreuzfahrt is doch eher so e Kaffeefahrt von Ort zu Ort, also für Rentner und sonstische alte Leut. Ich hab noch jede Menge Power unn lieb die Äction uff so rer Segelyacht, da iss mer selbst noch Käptn.“ Er erklärt die Herausforderungen beim Segeln, das eben den echten Mann fordert.
Die Champagner Girls, hübsche Frauen im besten Alter und jünger, präsentieren eine ABBA-Show für die Kreuzfahrtgäste. Im Anschluss an die Champagner Girls strapaziert das „Florian Duo“ der Feuerwehr Heusenstamm nochmals die Lachmuskeln des gesamten Publikums.
Zwei gestrandete Seefahrer landen mit Ihren Rettungsbooten auf einer Südseeinsel mit wunderschönen Frauen, die sie umgarnen. Sie erleben die Coconut Dreams. Wieder einmal hat Martina Liedtko das Männerballett bezaubernd in Szene gesetzt. An den Kostümen hat wie immer Gisela Engl Hand angelegt.
Gestrandete Schiffsbrüchige senden mit ihren Taschenlampen Morsezeichen bis sie auf der rettenden Insel aufwachen. Aber da sind sie schon von einem Feuergeist befallen und tanzen zu „Dancing to the fire“. Wie immer eine tolle Idee von unserem Trainerteam Stefanie Hehn und Ina Gabriel und perfekt umgesetzt. Beide tanzen natürlich auch selbst mit.
An diesem Abend wurden auch wieder verdiente Mitglieder des Vereins geehrt. Für ihre aktive Mitgestaltung unserer Sitzung wurde Saskia Wolf und Julia Türschmidt das Goldene Vlies verliehen. Beide tanzen in der Showtanformation Funtasia. Ebenfalls geehrt wurden zwei weitere Mitglieder von Funtasia: für 22 Jahre Schwarze 11 erhielten Antje Kainath und Maike Müller unseren Michi Orden.
Zum großen Finale heizen die Cappuccinos noch mal ordentlich ein. Alle Mitwirkenden mitsamt dem Prinzenpaar, Oberlump und Watz kommen auf die Bühne und gemeinsam wird unser Lied, das die Isenburger Sängerknaben für Neu-Isenburg geschrieben haben „der Lumpenmontag“ von allen auf der Bühne und im Saal gesungen. Anschließend spielt die Band NoName noch zum Tanz und in der Sektbar wird über das Gesehene resümiert.
