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Beam me up, Michi!

Bericht zur großen Narrensitzung vom 31. Januar 2026 in der Hugenottenhalle:

Nachdem die Band „take 2“ die ausverkaufte HuHa mit Ihrer Musik in Schwung gebracht hat, hebt sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf das Bühnenbild: die Kommandobrücke eines Raumschiffs, passend zum Motto: „Beam me up, Michi!“, das, wie jedes Jahr wieder vom Bühnenbauteam unter Federführung von Sabine Zimmermann und Manfred Link gestaltet wurde.

Die Sitzung beginnt in diesem Jahr mit dem beliebten 80er Jahre-Hit „Major Tom“ von Peter Schilling, zu dem Schnullergarde und Minis, sowie der 11er-Rat und viele andere Mitglieder der Schwarzen 11 eine Choreo auf der Bühne darbieten.

Anschließend zieht das Prinzenpaar mit den Garden der Schwarzen Elf ungewöhnlich zum Lied "Rakete" in den Saal ein und sorgten somit für ordentlich Schwung im Saal. Das Prinzenpaar der laufenden Kampagen ist:

Prinz Marco I., Edler Chauffeur der Zylindernarren vom Niederrhein zu Isenburg mit seiner Prinzessin Samra I., Gesetzeshüterin und glänzende Fotoperle von der blauen Adria inklusive dem Prinzenbegleiter Lukas Milkau und den beiden Symbolfiguren der Isenburger Fastnacht: dem Watz Uwe Fräger und dem Oberlump Jochen Müller eröffnen Sitzungspräsident Stefan Ritzel und Vizepräsident David Litzenberger den bunten Abend.

Die Minikids und Schnullergarde vertanzen die zauberhafte Welt der Vögel mit sage und schreibe 54 Kindern und sorgen für einen ersten Höhepunkt inklusive Standing Ovations im bunten Sitzungsprogramm. Bei dieser Anzahl von Kindern kann man verstehen, dass das Training in mehreren Etappen stattfinden muss. Geleitet werden die Trainings von Katrin Litzenberger, Lilly Litzenberger, Anna-Lena Recktenwald und Saskia Wolf.

Julius Litzenberger kommt dieses Jahr wieder solo auf die große HuHa-Bühne. Er erzählt dem Publikum von seinem Abitur, dass leider nur im Traum einen Einser-Schnitt hatte. Da im realen Leben eine 2 vor dem Komma stand, ist er jetzt statt angehender Arzt, der Greenkeeper vom Litzenberg und kümmert sich liebevoll um die Grünflächen der Stadt, kräftig unterstützt hat ihn beim Vortrag schreiben Günther Marx.

Darauf folgen die 10 Mädels der Junioren Garde im Alter von 10 bis 15 Jahren zeigen sie auch dieses Jahr wieder ihr tänzerisches Können auf der großen Bühne. Trainiert werden sie von Stefanie Wittkowski und Lilly Litzenberger.

Wie im letzten Jahr bespricht der Hausmeister der HuHa, oder auch selbst erwählte „Chef von allem“ Kall: K – A - Doppel-L! (Sitzunspräsident Stefan Ritzel) die großen und kleinen Launen des Lebens mit seiemn Kumpel Schorsch (Georg Friedrich Felix Sebastian Santa Maria von und zu Isenburg-Schnellschuß alias 1. Vorsitzender Oliver von der Herberg). So sind der Neubau der Hugenottenhalle, sowie die RTW Themen, für die die Stadt viel Geld braucht, dass man ja unter anderem verdienen könnte, indem alle Politiker als Schweellköpp am Lumo mitlaufen.

Als nächstes folgt der Gardetanz der Polkaformation. Dieses Jahr zeigen die 9 Tänzerinnen ihre neu einstudierte Choreografie auf moderne Lieder, die den Saal zum Mitklatschen und Mitsingen animiert. Trainiert wird die Gruppe von Stefanie Wittkowski. 

Thorsten Klees, der Protokoller der Schwarzen Elf nimmt, wie immer gekonnt, die Ereignisse in Isseborsch und der großen weiten Welt kritisch und humorvoll ins Visier.

Die Maxis verfolgen heute Abend ihre Mission, sie suchen nach anderen Wesen im Weltall. In strahlenden Kostümen und voller Elan setzen sie Ihre Suche in Szene ob sie am Ende fündig werden? Na klar… Unter der Leitung von Sabrina Gulow begeistern sie damit das Publikum.

Zum ersten Mal auf der grossen HuHa-Bühne treten in diesem Jahr die „Los Bieros“ auf, die als neue Gesangsgruppe die unvergesslichen Schwarze 11-Lieder der Sängerknaben und Cappuccinos wie z.B. „Dehaam hier“ und den „gelben Sack“ aufleben lassen. Dabei singen sie aber nicht nur die alten Lieder nach, sondern erweitern das Repertoire auch um eigene Strophen. Die engagierten Sänger: Julius Litzenberger, David Litzenberger, Marius Croll, Florian Fröls, Marc Holzmann, Tim Scheel & Stefan Ritzel sorgen für ordentlich Stimmung in der Halle.

Sven Holland und Taras Tyschtschenko nehmen das Publikum auch dieses Jahr wieder mit auf eine „Melange aus Musik und Poesie“, bei Ihrem „Cross-Over“ aus Vortrag und Musik „Malle is verdammt lang her“ gilt: „Malle ist zwar immer eine Reise wert, aber am schönste is es doch dehaam in Isseborsch. Der Vortrag stammt aus der Feder von Thorsten Klees, die Lieder kommen von Florian Fröls.

Eines der Highlights ist auch dieses Jahr Solistin Lilly Litzenberger. Sie begeistert das Publikum durch eine Mischung aus Akrobatik und Tanz, den sie perfekt einstudiert hat und mit viel Ausdruck und ausgezeichneter Technik darbietet. Trainiert wird sie von Stefanie Wittkowski.

Hoch oben in der Milchstraße — weit weg vom Mars — schwebt ein Raumschiff so schwerelos wie ein Fastnachtsverein nach dem dritten Umzug. Da knallt`s plötzlich durch die Erdatmosphäre! Aliens! Und alle so: Aaaaaahhhh! Aber eigentlich Ooooohh!, denn jetzt startet der musikalische Schockeffekt der Extraklasse. Showgruppe meets Aliens begeistert die Zuschauer mit aktuellen Hits zum Mitsingen, was man dem Saal nicht zwei Mal sagen muss.

Die Champagner Girls entführen die Zuschauer in den Wilden Westen - Saloon-Atmosphäre verbreitet sich im Saal. Schnuckelige Bardamen tanzen mit feschen Cowgirls um die Wette. Gemeinsam geht es dem großen Finale entgegen.

Werner Conrad erzählt in diesem Jahr von seinen „Rentner-Problemen“, so z.B. davon, dass sein Haus jetzt eine Home-Automatisierung hat und er theoretisch die Tür mit Hilfe der „Alexa“ öffnen kann, diese ihn aber nicht versteht und ihm statt die Tür zu öffnen alle emails seit 2020 vorliest…

Die Showtanz-Formation "Funtasia" lädt dieses Jahr zum Maskenball. Sie entführen uns in die barocke Epoche und das nicht nur durch die Kostüme. Doch wer Funtasia kennt, weiß, dass es garantiert nicht langweilig wird, die Mädels haben natürlich die ein oder andere Überraschung im Gepäck. Trainiert wird die Gruppe von Saskia Wolf und Stefanie Wittkowski .

Über den Tanz des Männerballetts, das von Ina Gabriel & Simone Flechel trainiert wird, ist außer dem Namen „Galactic Dance Invasion“, in diesem Jahr wenig bekannt. In inneren Kreisen wird berichtet, dass eine Gruppe Astronauten nach einem entspannten Weltraumspaziergang entführt werden und zu Aliens mutieren, die sich in Folge ein erbittertes Tanzduell zu bekannten Hits mit den „Men in Black“ liefern. Das alles ist aber nur eine Vermutung…aus unerfindlichen Gründen wissen alle die den Tanz  gesehen haben, hinterher nichts mehr darüber **Blitzdings**!

Anschließend kommen zum großen Finale noch einmal alle Aktiven auf die Bühne und die Sitzung wird traditionell mit dem „Hund“ und dem „Lumpenmontag“, diesmal gesungen von den „Los Bieros“ beendet, bevor die große After-Sitzungs-Party mit allen im Saal startet.